Herzlich Willkommen

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In diesem Blog dokumentiere ich, wie ich im Rahmen meiner Maturitätsarbeit ein Fahrrad aus Bambus anfertige. Das Ziel dieses Projekts ist, ein leichtes, dynamisches und stabiles Fahrrad aus einem nachwachsendem Material, dem Bambus, herzustellen. Ich werde hier auf die technischen Aspekte dieses Themas eingehen und verschiedene Inspirationsquellen aufführen. Dabei will ich Euch einen interessanten Einblick bieten, was es heisst, ein Bambusvelo zu bauen.
Wenn ihr Anregungen, Tipps oder Fragen habt, schreibt einfach einen Kommentar. Viel Spass beim Lesen!

Sonntag, 10. Oktober 2010

Probelaminat bei Ganz Yachting 1


In den letzten Tagen war ich mit dem Bambus, das ich bei den ersten Erhitzungsproben verwendet habe in der Werft von Ganz Yachting. Es ging darum, dass ich den Werkstoff Epoxy kennenlerne und seine Anwendung studiere. Weiter wollte ich allgemein überprüfen, wie gut die Verbindung Bambus auf Bambus hält, wie ich es bei der Sattelstütze verwenden möchte.

Jens (Bootsbauer), der mir alles erklärte und zeigte, riet mir, das Laminat mit Glasfasermatten und -geweben zu machen, da so den wirkenden Kräften am Besten entgegen wirken kann.
Ich bestand jedoch darauf, mindestens eine Verbindung mit Rovingen zu laminieren, obwohl schnell im Gespräch mit Jens klar wurde, dass Probleme entstehen, wenn man mit Glasfasern in Form von Rovingen arbeitet. Auf diese Komplikationen, werde ich später noch genauer eingehen.

Also fertigten wir drei mit Epoxy aneinander geklebte Verbindungen an. Für die erste Verbindung schliff ich mit einer Feile das kürzere Rohr möglichst genau auf den Durchmesser an. Bei den verbleibenden Zwei arbeiteten wir dann mit Schleifmaschinen. Beim Rahmen werde ich das ganze mit einem Kronenbohrer ausbohren, was laut TwoMorrow Bikes ausgezeichnet funktionieren soll, ich aber nur in der Werkstat von Fahrradbau Stolz sauber ausführen kann.
Um die beiden Rohre nun aneinander kleben zu können, schliff ich die oberste Schicht des Bambus weg, damit das Harzgemisch haftet. Dann wurden die Klebestellen mit dem Epoxy ein wenig angenässt und anschliessend, mit einem Füller vermischt, Grosszügig aufgetragen.
Mit Klebeband zusammengehalten härtet der Kleber über Nacht ein und ist am nächsten Tag für die Weiterverarbeitung bereit.

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